„Kelp“ kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und umfasst die umgangssprachliche Beschreibung für verschiedene Braunalgenarten. Die Kelp Alge ist also eine Algenart aus der Gattung der Laminariales und weist im Vergleich zu anderen Algenarten neben Vitaminen und Mineralstoffen einen höheren Jodgehalt auf.
Algen wachsen in kühleren, flacheren Gewässern des Meeres, wo sie in sogenannten „Kelpforest“ – den „Algenwäldern“ wachsen.
Algen enthalten einen natürlichen Gehalt des Spurenelements Jod, welches für unser Hormonsystem essentiell an der Produktion und Regulation der Schilddrüse wichtig ist. Eine Unterfunktion der Schilddrüse wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Jedoch sollte Jod auch nicht auf Verdacht eingenommen werden, da sich eine Überfunktion genauso negativ auswirken kann als eine Unterfunktion.
Kelp Algen werden momentan als Superfood gehandelt, da sie neben Jod auch eine Menge an Vitaminen enthalten. Die Vitamine A, C, E und einer Gruppe von B-Vitaminen (B1, B3, B5, B6, B9, B12) sowie Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Zink finden sich in der Kelp Alge.
In den asiatischen Ländern sind Algen ein fixer Bestandteil des Speiseplans - als Salat, in Sushi oder Misosuppe, in unseren Breiten findet man die Kelp Alge in getrocknetem Zustand in gut sortierten Feinkostläden.











