Buchweizen ist kein Getreide wie der Name vermuten lässt, sondern zählt zu den Knöterichgewächsen. Am häufigsten wird Buchweizen in Europa und Asien angebaut. Die meisten Getreidearten wie Weizen oder Roggen gehören zu den Süßgräsern, dadurch wird der Buchweizen – wie auch Amaranth und Quinoa – als Pseudogetreide bezeichnet.
Die Pflanze wird knapp über einen halben Meter hoch und bildet grüne, herzförmige Blätter und kleine, rosa-weiße Blüten aus. Vom Aussehen her erinnert das Korn an ein dreiseitiges, pyramidenförmiges Weizenkorn. Da Buchweizen keine Gluten enthält, ist das sogenannte Pseudogetreide bei Zöliakie ein guter Ersatz für Getreideprodukte. Buchweizen wird ohne Schale vermahlen und verwendet, da die Schale Allergien und Hautreaktionen auslösen kann. Ist der Buchweizen nicht geschält, muss er vor dem Kochen unbedingt mit heißem Wasser abgewaschen werden, um den roten Farbstoff Fagopyrin zu entfernen, welcher diese Hautreizungen auslösen kann.
In gemahlener Form wird Buchweizenmehl mit seinem leicht nussigen Geschmack in Backwaren beigemischt und in gekochter Form als Beilage wie Reis oder als Suppeneinlage serviert.
Gerade in gekeimter Form erfährt Buchweizen momentan einen Hype als Superfood, da es sehr viele Vitamine und Aminosäuren enthält. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten enthält Buchweizen mehr von den essentiellen Aminosäuren Lysin, Arginin und Tryptophan. Zusätzlich kommen Lecithin, Kalium, Kalzium, Selen, Zink und Eisen sowie ein Bündel an B-Vitamin in Buchweizen vor. Durch die enthaltenen Antioxidantien ist Buchweizen ein toller Schutz vor freien Radikalen.
Buchweizen ist also ein echtes Kraftpaket für Körper und Geist. Neben den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen profitiert unser Gefäßsystem auch vom im Buchweizen enthaltenen Rutin welches gefäßabdichtend und entzündungshemmend ist – dadurch ist Buchweizenpulver in vielen Zubereitungen gegen müde und schwere Beine enthalten.











