Engelwurz, oder auch Angelikawurzel genannt, ist eine krautige Pflanze die zu der Gattung der Doldenblütler gehört. Die Pflanze kann im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von über einem Meter erreichen und duftet stark. Ursprünglich ist die Pflanze auf der Nordhalbkugel anzutreffen, inzwischen wird sie auch in Mitteleuropa kultiviert.
Der arzneilich verwendete Pflanzenteil ist die starke, selten verzweigte Pfahlwurzel, die einen hohen Gehalt von ätherischen Ölen, Bitterstoffe und Furocumarine aufweist. Der starke, grünlich braune Stängel hat einige Laubblätter und eine große, doldige Blüte mit den Fruchtständen. Hauptsächlich wird die Wurzel in getrocknetem Zustand als Tee oder Bestandteil einer verdauungsfördernden, blähungstreibenden und krampflösenden Teemischung verwendet. Bitterstoffe und ätherische Öle fördern die Bildung der Verdauungssäfte und helfen bei Völlegefühl.
Aber auch äußerlich findet das ätherische Öl Anwendung in Hustensalben und Einreibungen. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und mild schleimlösend. Gerade in der Erkältungszeit kann ein Hustenbalsam mit Engelwurz Linderung verschaffen. Das ätherische Angelikawurzelöl wirkt durch die Furocumarine photosensibilisierend - die Haut wird lichtempfindlich – und sollte deshalb nie pur sondern nur in Salben verdünnt angewendet werden.











